Flachwasser Time

Die Zeit ist gekommen mal das Flachwasser in Seen zu befischen. Die Temperaturen sind genau richtig.  Die Karpfen sind auf der Suche nach Nahrung wie zum Beispiel Zuckmückenlarven und genießen die warmen Wassertemperaturen. Also sind wir dieses Wochenende an den flachen Teil unseres Hausgewässers gefahren um dort unseren Lieblingen nachzustellen.   Außerdem tut es gut mal wieder in der Natur zu sein und das Wetter zu genießen.   Allen draußen TL

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Flachwasser Love

Aktuell erwärmt die Sonne unsere Flachwasserbereiche so sehr, dass diese zu absoluten Hotspots werden. Jetzt beginnt für uns die Zeit, schnelle Nummern in jenen Bereichen abzuhalten. Mit dem Wassertaxi von Raptor, geht es organisiert zu den Hotspots. Nun reichen einige Stunden um erfolgreich zu sein. Allen einen guten Start in die Saison 2019.

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MK Angelsport Fort Knox Pro Dome 3,5 Mann

Ein Karpfenangler braucht immer viel Tackle am Wasser. Aber eines der essentiellsten Ausrüstungsgegenstände ist das Zelt.  Da stellen sich dann verschiedene Fragen wie zum Beispiel: „Wie viel Luxus benötigt man am Wasser?“, „Wie lang sind in der Regel die Sessions die man macht?“, „Fährt man alleine zum Angeln oder kommt noch ein Angelkollege mit und schläft man dann zusammen in einem Zelt?“, „Was für eine Wassersäule wird benötigt?“. Solche Fragen und andere müssen vor dem Kauf eines Zeltes berücksichtigt werden. In diesem Artikel möchte ich das Fort Knox Pro Dome 3,5 Mann von MK Angelsport vorstellen. Es basiert auf einem Prahmhaubensystem. Ausstattung: Material 100 % Nylon, extrem temperaturstabil, speziell waterproof PU coated Wassersäule bis zu 10.000 mm BxTxH : 3,54 m x 3,75 m , Innenhöhe 1,8 m Klarsichtfolie für Türe Hinten angebrachtes großes Moskitonetz 4 tlg. Aluminium Frame 19mm, extra leicht, beschichtet, aus High Tech Aluminium Laschen für die T Pegs am Zelt in unterschiedlicher Höhe angebracht Bodenplane – bei Bedarf mit Klettverschlüssen montierbar Tension Strap mit Karabiner, erleichtert den Aufbau Packmaß: 1,25m x 25cm x 25xm Ich habe mich 2014 für dieses Zelt entschieden, da ich überwiegend mit einem Angelpartner ans Gewässer fahre. Bei einer Zeltgröße von 3,54m x 3,75m x 1,80m (BxTxH) passen ohne Probleme zwei breite Karpfenliegen rein und ein großzügiger Gang zwischen Beiden ist auch vorhanden. Die Höhe von ca. 1,80m ist sehr komfortabel, da man in dem Zelt stehen kann und somit auch unter anderem das Umziehen/Anziehen bei regnerischem Wetter erleichtert wird. Platz ist in diesem Zelt wahrlich genug vorhanden. Eine 10.000mm Wassersäule sorgt dafür, dass dem Zelt auch der stärkste Regen nichts ausmacht. Allerdings sollte bedacht werden, dass entweder immer für ausreichende Belüftung gesorgt werden oder sich ein Winterskin angeschafft werden sollte. Ansonsten besteht die Gefahr einer „Tropfsteinhöhle“. Mit Winterskin ist das Zelt von innen absolut trocken. Egal bei welchem Wetter! Für eine gute Belüftungsmöglichkeit, zum Beispiel im Sommer, sorgt das Fenster auf der Rückseite des Zeltes. An heißen Tagen kann somit sehr gut durchgelüftet werden. Preislich sind die Zelte von MK Angelsport sehr erschwinglich. Das Zelt liegt bei ca. 270€ und der Winterskin bei 125€. Wenn man diese Preise mit Zelten ähnlicher Größe anderer Hersteller vergleicht, wird man nicht so schnell ein vergleichbares Angebot finden. Das Zelt ist gut verarbeitet und ich bin mit ihm seit mehr als 4 Jahren zufrieden. In einem heftigen Sturm sind mir zwei Stangen gebrochen, als das Zelt abheben wollte. Daraufhin habe ich mit dem MK Angelsport Support telefoniert und sofort ein neues Stangenset für kleines Geld zugeschickt bekommen. Mit dem Service bin ich bis jetzt in jeder Hinsicht zufrieden. Bei dieser Zeltgröße darf man sich natürlich auch nicht über das Gewicht von 15kg wundern. Fazit: Für den Preis ist die Verarbeitung echt top und der AUfbau ist super leicht und schnell durchführbar. Auch für eine Person alleine. Nach 4 Jahren intensiver Nutzung mussten nur einmal die Gummis in den Stangen ausgetauscht werden. Ansonsten bestehen keine Mängel. Ein negativer Aspekt ist für mich die Zelttasche. Diese ist bei mir jetzt nach 4 Jahren schon ziemlich löchrig. Hier wäre ein etwas robusteres Material wünschenswert. Natürlich gibt es von anderen Herstellern Zelte, welche das Fort Knox 3,5 Mann übertreffen, jedoch sind diese auch gleich 4x so teuer. Vom Preis/Leistungsverhältnis ist dieses Zelt unschlagbar. Ich bin vollkommen zufrieden mit dem Zelt und kann es guten Gewissens weiterempfehlen. Schaut einfach mal auf die Seite von MK Angelsport https://www.mk-angelsport.de/   Ich hoffe euch hilft dieser Erfahrungsbericht bei eurer eigenen Entscheidung weiter. Team Drillforce Hamburg

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Nahender Winter

Man hat das Gefühl, dass der Herbst übersprungen wurde und es direkt in den Winter hinein geht. Die Wassertemperaturen sind rapide gefallen. Nach und nach werden unsere Freunde ruhiger und lassen sich schwerer überlisten. Der Endspurt hat begonnen. Der Winter ist eine schöne Zeit um sein Tackle zu reinigen und um sich auf das nächste Jahr vorzubereiten.Der perfekte Zeitraum um das Tackle zu optimieren und vielleicht auch Vorbereitungen zur Veränderungen der Taktik und Bedürfnisse zu treffen. Oftmals gehen mit Taktikveränderungen auch höhere Ausgaben für neues und, für eure Angelei, angepassteres Tackle einher. Also heißt es: Konzept überlegen, Einkaufsliste/Wunschzettel erstellen und Umsetzen der Pläne. Es gibt nichts schöneres, als mit einer neuen Idee im neuen Jahr ans Wasser zu gehen und zu sehen, wie das erarbeitete Konzept aufgeht. Ich freu mich schon auf die Stunden am Wasser und das Fachsimpeln mit Dennis und Martin.  

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Tagessession 14.05.17

Moin moin, Nach der erfolgreichen Tagessession von Dennis vor zwei Wochen geht’s dieses Mal gemeinsam an den See. Er hat auch diesmal nur mit ein paar wenigen Boilies vorgefüttert. Das Wasser sollte so ca 15° haben und die Brassen sind schon fleißig am Leichen. Um 9 Uhr morgens können wir uns endlich die Tageskarten kaufen. Danach geht es natürlich sofort ans Gewässer. Um kurz vor 10uhr liegen unsere Ruten. Wir setzen dieses Mal vollkommen auf das Chodrig und fischen mit auffälligen, süßen, in Goo gedippten, Pop Ups. Nach ca 1 Std gibt es die erste Aktion. Es ist jedoch kein Fullrun oder ein klarer Fallbiss. Der Swinger geht ein paar cm hoch, dann ein paar runter. Mir kommt es wie ein Brassenbiss vor. Nachdem ich das eine zeitlang beobachtet habe, nehme ich die Rute auf und stelle den Kontakt zum Fisch her. Nach wenigen Momenten merke ich, dass ist gar kein Brassen. Das ist ein kleiner Karpfen! Nach kurzer Zeit ist er im Kescher. Es ist ein kleiner. Nur Ca 4pfd. Aufs Wiegen verzichte ich. Die Größe zählt für mich nicht so viel. “So kann es weitergehen” denke ich, bestücke das Chod neu und werfe wieder an den gleichen Spott. Nach kurzer Zeit ertönt wieder der selbe Bissanzeiger. Diesmal ist es ein Fullrun! Sofort ist mir klar, dieses Tier ist größer als der Erste. Da ich nicht so viel Unruhe auf dem Spott verbreiten will, drille ich den Rüßler zügig heran und Kescher ihn. 25,2Pfd. Nicht schlecht. Besonders das große Paddel fasziniert mich zumal die Färbung wirklich schön ist. Jetzt wird’s an dem Gewässer ruhiger und es tut sich an unseren Ruten nichts mehr. Deshalb entschließen ich mich nach potentiellen neuen Spots ausschau zu halten. Als ich nach 15min wieder zu unserem Platz zurückkehre, sehe ich gerade noch, wie Dennis seinen ersten Karpfen Kescher. Es ist ein schöner 21Pfd Spiegler mit ebenso einem schönen Paddel. Jetzt muss sich unser Spott erstmal ein bisschen beruhigen, also lassen wir die Ruten an den jeweiligen Stellen liegen und genießen das Wetter. Nach ca 2 Std schrillt wieder mein Micron los. Ich nehme Kontakt auf und habe einen wahnsinns Drill. Kurz vorm Kescher schlitzt er mir aus. “Sch….!!!” Es war auf jeden Fall ein sehr schöner Spiegler. Wie groß er genau war, ist schwer zu sagen. Ein bisschen enttäuscht werfe ich meine Rute erneut aus. Bei Dennis tut sich seit seinem Fisch irgendwie nichts mehr, außer ein-zwei Pieper. Jedoch passiert weiter nichts. Nach einiger Zeit bekomme ich wieder einen Biss, der genauso verläuft wie der 1. Und richtig, es ist wieder ein kleiner Karpfen mit vielleicht 3-4Pfd. Dies sollte leider auch die letzte Aktion an diesem Tag sein. Wir packen um 18:30 Uhr ein und beenden diesen Tag. Fazit: Eine sehr erfolgreiche Tagessession. Es war zwar kein Riese dabei, aber insgesamt 4 schöne Fische. Der Spaß ist nicht zu kurz gekommen! In diesem Sinne TL

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Alster: Fluch und Segen

Bei dem überwiegenden Teil der Karpfenangler erhält man immer ausreichend Informationen und Benachrichtigungen über erfolgreiche Sessions. Aber die Misserfolge werden meistens verschwiegen bzw. über sie wird einfach nichts berichtet. Das erweckt bei den Anglern, die neu dabei sind, immer ein falsches Bild vom Karpfenangeln. Karpfenangeln ist nicht nur Erfolg. Es gibt auch genug Sessions wo man vom Pech verfolgt wird, sich zu blöd anstellt oder es aus irgendeinem anderen Grund einfach nicht gut läuft bzw. man nicht zum Erfolg kommt. Genau so eine Session haben wir auch gerade hinter uns und wollen euch davon berichten: Ein Wochenende an der Außenalster: Freitag gegen 8 Uhr habe ich mit Dennis die Sachen an der Außenalster ausgeladen und aufgebaut. Dann musste Dennis los zur Arbeit. Ich habe mich dran gemacht die Ruten aufzubauen und auszulegen. Alleine war das auslegen gar nicht so einfach, da Wind und Wellengang war und Segler meinen Weg kreuzten. Das heißt, manchmal musste ich die Rutenspitze unter Wasser drücken um die Schnur schnell abzusenken, damit die Segler sich nicht in ihr verfangen. Des weiteren haben wir unser GPS verlegt und somit war das ablegen noch schwerer, da man die Entfernungen und Spots nur schätzen konnte und somit jedes Mal wieder von neuem suchen musste. Als das geschafft war habe ich es mir erst mal gemütlich gemacht und Siesta gehalten mit Wein, Käse und Brot. Um so später es wurde um so mehr nahm der Regen und Wind zu. Jedoch tat sich an den Ruten nichts. Gegen 18 Uhr kam Martin vorbei und baute auf. Das Boot mussten wir gegen Abend das erste Mal ausleeren, da es von Spritzwasser und dem Regen mit Wasser voll gelaufen war. Da auf unsrem Spot eine Segelgruppe trainiert hat, konnten wir Martins Ruten nicht auslegen. Wir haben damit gewartet, bis Dennis um ca. 21:30 Uhr angekommen ist. Dann haben Dennis und ich die Ruten gemeinsam ausgelegt. Mittlerweile war es dunkel und wir konnten nur mit großer Mühe und einigen Problemen  unsere Ruten sauber ablegen. Geplant war es unsere Spots mittels Tastblei und Echolot zu finden, eine Marker Boje zu setzen, einen Futteplatz anzulegen um dort dann unsere Ruten abzulegen und mit diesen zum Ufer zurück zu fahren. Es lief aber anders wie geplant und das auslegen der 6 Ruten wurde zum Albtraum. Denn die Realität sah anders aus. Wir fuhren raus und fanden  unsere spots auf Muschelbänken in ca 370 Metern zum Ufer. Schnell wurde die Markerboje gesetzt und einen großzügiger Tisch für unsere Freunde gedeckt. Nun machten wir uns daran die Ruten zum ablegen vorzubereiten. Einen Fehler denn wir machten, dauerte gerade nur 10 Sekunden und sollte uns um eine Stunde zurück werfen. Wir behielten bei Sturm und Dunkelheit die Marker Boje nicht im Auge. Diese verschwand sofort aus unserem Sichtfeld und wir hatten die darauf folgenden 60 min damit verbracht diese zu finden. Als sie wieder da war legten wir sofort die Ruten ab, jeweils 2 auf einmal in Distanzen von 8 Metern links und rechts neben die Boje. Wir machten uns gerade auf dem Rückweg zum Ufer, als sich auf der Linken Rolle eine durch Schnurdrall verursachte Perücke bildete, die Schnur saß fest und Dennis fing an zu fluchen, zu kotzen und im Boot rumzurandalieren. In den nächsten 5 min war er damit beschäfftigt, die perrücke in der Dunkelheit zu entfernen, drauf und dran seine Rute in die Alster zu werfen. Da seine Montage nun wieder vom Platz gezogen wurde. Als wir endlich fertig waren haben wir uns zusammengesetzt und eine längst überfällige Mahlzeit zu uns genommen. Danach haben wir uns auch schon schlafen gelegt. Das auslegen der 6 Ruten hatte schließlich insgesamt ca. 3 Stunden gedauert und es war somit schon 1 Uhr morgens. Am Samstag morgen hatte ich dann um 8 Uhr einen Run. „Endlich“, denke ich mir und gehe zu der Rute. Ich nehme sie auf und will Kontakt zum Fisch aufbauen. Im nächsten Moment merke ich, dass die Schnur gerissen ist. Und das direkt beim Absenkblei. Das heißt die Schnur muss unter einen scharfen Stein geraten sein und beim anheben gerissen sein. Voll frustriert verkrieche ich mich für die nächsten 15 min erst mal wieder in mein Zelt. „Super 370m Schnur weg.“ ( Die wir glücklicher weise durchs einholen einer anderen rute wieder raus bekamen). Als ich mich wieder beruhigt habe entschließe ich mich erst mal zu Adventure Fishing zu fahren und mir neue Schnur auf meine Rolle spulen zu lassen, da ich momentan nicht über Ersatzspulen verfüge. Da es von der Zeit her passt nehme ich Dennis mit, der danach gleich zur Arbeit aufbricht. Kurz nach 10uhr bin ich dann wieder an der Außenalster und montiere meine Rute neu. Ich fahre sie mit Martin raus. Da wir am letzten Abend so lange gebraucht haben um die Ruten auszulegen ist die Batterie von dem E-Motor mittlerweile leer, sodass gerudert werden muss… Bei diesem Wind keine leichte Aufgabe, wenn man keinen Schnurbogen haben will. Da sich mittlerweile das GPS wieder angefunden hat, haben wir gemerkt, dass wir unverhältnismäßig weit draußen fischen und uns entschieden unsere Spots auf ca. 130-200m Entfernung zu legen. Der Tag war ansonsten ganz gut. Die Sonne schien ab und an und wir wurden vom Dauerregen verschont. Um 22 Uhr kam Dennis von der Arbeit wieder und wir haben die Ruten nochmal alle neu ausgelegt. Diesmal bewaffnet mit GPS und 2 H Bojen, welche mit Knicklichtern versehen waren. Diesmal lief alles glatt und wir waren zufrieden mit unseren Spots. Nach einem Abendmahl haben wir uns dann auch wieder relativ schnell zum schlafen hingelegt. Am nächsten morgen gegen 8 Uhr hatte ich dann wieder einen Biss… Dieses mal einen Fallbiss. Jedoch ging der Swinger nur ganz langsam Stück für Stück nach unten. Ich habe mich erst mal damit begnügt ihn wieder richtig einzustellen. Nach ca. 15 min senkte er sich jedoch wieder. Da war es mir dann völlig klar. Ein Brassen musste es sein. Ich holte also die Rute raus. Nachdem ich den Brassen wieder die Freiheit gegeben hatte habe ich neu bestückt und mit Dennis erneut ausgelegt. Nochmal kurz rübergefüttert und fertig. Da es nachmittags gewittern und stürmen sollte haben wir uns dann gegen 11 Uhr entschieden einzupacken. Natürlich kamen die Ruten zum Schluss. Es wurde uns eine kleine Überraschung zuteil, als wir an einer Rute einen relativ großen Rapfen herausholten. Ein schöner Fisch, auch wenn es kein Zielfisch war. Und so ging ein wirklich nervenaufreibendes Wochenende an der Außenalster vorbei. Ich muss sagen, es war eine meiner katastrophalsten Sessions die ich bis dato erlebt habe. Aber aus seinen Fehlern lernt man. So kann es laufen. Die 1. Nacht war unser Fehler. In der zweiten Nacht lagen die Ruten gut, jedoch hatten wir dort nicht vorgefüttert und mittlerweile auch nicht mehr genug um eine ordentliche Futterkampagne zu starten. Aber das wichtigste ist ja einfach raus zu kommen und nicht in der Bude zu hocken. Ab ans Wasser und seinem Hobby nachgehen, darauf kommt es an. Wenn ihr das nicht vergesst und das Wesentliche nicht aus den Augen verliert kann euch eine erfolglose Session nicht schocken und ihr denkt gleich wieder voll motiviert an die nächste Session. Und noch eines, bitte versucht bei abgerissenen schnüren diese immer wieder aus dem Wasser zu holen. Es war nicht das erste mal das uns eine Schnur gerissen ist und die halbe rolle in einem Gewässer lag. In diesem fall fahrt quer mit einer Rute und blei zur schnur bis ihr sie wieder habt . Nicht auszudenken was eine lange Schnur im gewässer anrichten kann. In diesem Sinne, viel Erfolg am Wasser und Tight Lines.  

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Gewässer: Außenalster

Hallo, wenn man Angler ist und über die Angelmöglichkeiten in Hamburg redet, dann fällt über kurz oder lang auch der Name der Außenalster! Sie ist ca 165 Hektar groß und liegt im Herzen Hamburgs. In der Regel ist sie ca 1,5-3m tief und schlammig. Jedoch gibt es auch einige Stellen, wo der Grund hart und von Muscheln bedeckt ist.  Ansonsten bietet sie jedoch nicht viele markante Stellen. Die Fahrrinnen, wo die HVV Fähren längs fahren, gehören natürlich zu den etwas tieferen Spots in der Außenalster. Es ist ein beliebter Ort für Segler und Kanufahrer. Umgeben ist sie mit einem kleinen Park, welcher natürlich Spaziergänger, Fahrradfahrer uvm. anlockt und zu verweilen einlädt. Natürlich kommen an den Wochenenden auch ganz gerne mal Partygänger an dem Gewässer vorbei. Stellen, von denen man angeln kann gibt es an der Ostseite genug. An der Westseite sind gute Stellen ein bisschen weniger häufig zu finden. Aber wer kein Problem mit einem kleinen Fussweg hat, der wird auch hier fündig. Dies alles macht das Angeln an der Außenalster zu einem besonderen Erlebnis. Man muss immer mit Publikum rechnen oder mit so Fragen wie:“Sind hier überhaupt Fische drin?“. Außerdem sollte man gut auf sein Tackle aufpassen, da ab und zu wirklich seltsame Gestalten umhergehen.;) Davon abgesehen kann die Außenalster ein wirklich großartiges Fanggebiet sein. Es gibt gute und schlechte Tage, aber an den Guten kann man auch mehrere Karpfen zum Landgang überreden. Auch große Cypriden sind hier anzutreffen. Die Rekorde liegen hier bei über 50Pfd. Es kann sich also lohnen.   Fazit: Wenn man mit dem Trubel einer Großstadt und dem damit zusammenhängenden Publikum beim Drill usw. klar kommt, kann die Außenalster eine sehr gute Anlaufstelle sein. Wer eher die Ruhe und Natur schätzt, dem würde ich davon abraten dort angeln zu gehen.   TL

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Chod Rig mit einem Krank Choddy

Hallo, eines meiner Lieblingsrigs ist das Chod Rig. Zuerst kam Dennis damit an und ich war nicht wirklich überzeugt. Aber nach ein paar Praxistests überzeugte mich das Chod Rig doch. Spätestens seitdem ich gesehen habe wie sauber der Haken bei den Karpfen in der Unterlippe sitzt. Das ist echt einzigartig! Es gibt natürlich Chod Rigs zu kaufen, aber wir sind doch eher fürs selber bauen! Deshalb möchten wir euch hier mal zeigen, wie wir das Chod Rig bauen: Folgende Utensilien werden benötigt: Mouth Trap in 20lb Krimp Zange für 0,6mm Krimps 0,6mm Krimps Ring Swivel size 8 Micro Hook Ring Swivels Krank Choddy size 6 1.Zuerst schneidet ihr euch ca. 15-20cm Mouth Trap 20lb ab und führt diese von unten durch das Hakenör. 2. Nun bindet ihr erst einmal einen Knotless-Knoten. 3. Über das Ende, welches übrig bleibt, zieht ihr nun den Micro Hook Ring Swivel und steckt es danach durch das Hakenöhr. 4. Nun könnt ihr für euch entscheiden wie groß ihr das D (die Schlaufe) haben wollt. Wir empfehlen sie mindestens so groß zu machen, dass der Swivel sauber laufen kann. Jetzt nehmt ihr euch ein Feuerzeug und schmelzt das Ende, sodass Ihr das Geschmolzene platt drücken könnt und es somit gegen Durchrutschen gesichert ist.   5. Jetzt kommen wir auch schon zum anderen Ende. Dort fedelt ihr den Ring Swivel auf (durch das kleine Öhr), nachdem ihr den Krimp aufgezogen habt. Danach das Ende der Mouth Trap durch die andere Seite des Krimps. 6.Jetzt den Krimp in die Krimpzange. Achtung!!! Achtet darauf, dass der Krimp sauber in der Zange sitzt, sonst wird es nicht perfekt. Nach dem Krimpen kann die restliche Schnur mit der Schere abgeschnitten werden.   7. Es kann nicht schaden nun einmal einen Festigkeitstest zu machen; dann ist man auf der sicheren Seite. 8. Wenn man hat, kann man das gebundene Rig nun aufs Chod Storage System wickeln und nun über Wasserdampf in die richtige Form bringen. Sonst könnt ihr euch auch irgendeinen anderen Gegenstand nehmen, der euch dabei hilft die richtige Form zu erreichen. Am Ende wird das Rig nun noch auf den Kamo Leader gezogen und unten am Swivel noch mit Knetblei beschwert. Nun kann es auch schon losgehen. Einen schönen Pop Up ran und es kann gefischt werden. Der Vorteil eines Chod Rigs ist, dass es sich beim Werfen nicht vertüteln kann und immer super den Boilie präsentiert. Wir wünschen euch viel Spass beim nachbauen und Petri Heil!

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Gewässer: Dove Elbe

Ich stell hier mal die Dove Elbe vor.: Die Dove Elbe ist ein 18 km langer Nebenarm der Elbe. Sie wird von der Tide nicht bzw. fast nicht beeinflusst. Die Fahrrinne ist ca. 10-12m tief. Sie wird gerne von Sportbooten befahren. Es gibt jedoch abseits der Fahrrinne öfter mal Barschberge und Muschelbänke und der Grund ist in der Regel hart. Die Dove Elbe wird an vielen Stellen sehr schnell tief und kommt auch abseits der Fahrrinne gerne auf 9m Tiefe. Im Großen und Ganzen verfügt sie über eine interessante Gewässerstruktur, ist daher jedoch auch sehr schwer erfolgreich zu befischen. Es gibt die Möglichkeit sich online mit Gastkarten zu versorgen. Diese kann man für einen Tag, ein Wochenende oder einen ganzen Monat erwerben. der Preis richtet sich außerdem danach, ob man in einem Angelverein ist oder nicht. Auf genaue Spots gehe ich jetzt mal nicht ein. Die soll jeder selbst herausfinden oder mit mir losziehen Im allgemeinen wird gemunkelt, dass die Dove Elbe ein Herbstgewässer ist. Ich denke das liegt daran, dass die Carps im Frühjahr und Sommer nicht an den gewohnten Spots zu finden sind und somit eher gesucht werden müssen. Beim Angeln sollte man daran denken die Schnüre wegen besagtem Bootsverkehr abzusenken. Wie jeder weiß achten die Bootsfahrer nicht auf Angler und nehmen keine Rücksicht. Da sollte man sich eher den Aufwand machen, als regelmäßig neue aufbauen zu müssen. Es beißen natürlich nicht nur Carps sondern auch große Alande oder die allseits beliebten Klodeckel. Wenn man einen Carp dran hat, dann kann der gerne bis weit über 40 Pfd haben. In sofern lohnt ein Versuch;) Mit vielen Fischen innerhalb einer Wochenend-Session sollte man allerdings nicht rechnen, da das Gewässer sehr groß ist und es schwer ist die Carps dort an einem Platz zu versammeln. Aber wenn man sich die Mühe macht und seinen Spot lange genug vorbereitet, dann ist alles möglich! In diesem Sinne wünsche ich Tight Lines und Petri Heil.

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Gewässer: Alte Süderelbe

Ich stelle euch hier mal ein Gewässer in Hamburg vor:   Die Alte Süderelbe ist ein Altarm der Süderelbe und liegt in Hamburg/Finkenwerder. Seit 1970 ist dieser Abschnitt aber eher als See zu betrachten, da die Verbindung zur Elbe nicht mehr besteht. Daher gibt es dort auch keine Tide mehr.;) Mit einer Länge von 5,7km und einer Breite von bis zu 150m (insgesamt über 60ha) ist sie dadurch der zweit größte See in Hamburg nach der Außenalster. Sie ist relativ flach und schlammig. Die maximale Tiefe beträgt 3,5m. Jedoch ist diese Tiefe nur noch selten vorhanden. In der Regel liegt sie eher bei 1,80-2,00m. Richtig steinigen oder harten Untergrund sucht man vergeblich! Man kann nur zwischen „knietief Einsinken“ und „3-5cm Einsinken“ wählen. Das Angeln ist fast auf der gesamten Südseite verboten, da dort ein Naturschutzgebiet ist. Jedoch bieten sich gerade dadurch dem Interessierten schöne Eindrücke der Natur, wie z.B. das Sichten von Störchen, Eulen, Adlern u.v.m. Auf der Nordseite ist die Alte Süderelbe streckenweise zu beangeln. Jedoch wird es dem Angler nicht leicht gemacht einen Angelplatz zu finden, da das Ufer sehr stark bewachsen ist. Mit dem Auto sind die Plätze eigentlich nicht zu erreichen. An dem Ostende gibt es einen Parkplatz. Von dort hat man den einzigen direkten Zugang zum Wasser. Oder man bedient sich eines Bootes, welches man in einem der kleinen, schmalen „Abwasser“ Kanäle zu Wasser lassen kann (Das Angeln vom Boot ist strengstens verboten. Das auslegen vom Boot wird geduldet). Jedoch ist das Beladen des Bootes mehr als abenteuerlich, da es steil zu besagtem Kanal runter geht und nicht viel Platz zum gehen bzw stehen vorhanden ist. Alleine ist es definitiv nicht machbar. Ein guter Angelplatz ist bei den alten Buhnen. Dort kann man regelmäßig schöne Cypriden überlisten! Aufpassen sollte man im Sommer allerdings auf die Wollhandkrabben, die dort massiv ihr Unwesen treiben. Der Fischbestand ist recht gut. Häufig sind unsere Lieblinge 10-15Pfd schwer, viele erreichen 15-20Pfd und einige übersteigen die 20Pfd deutlich. Wie groß die Cypriden dort aber wirklich werden, das kann ich aber leider nicht sagen.   Ich hoffe ihr konntet einen kleinen Einblick in die Alte Süderelbe nehmen. Es lohnt sich auf jeden Fall mal, da einen Versuch zu starten! TL

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Aprilsession an einem Baggersee 2016

Für das Jahr 2016 haben wir uns einen alten Baggersee vorgenommen. Ein einfaches Gewässer ist es nicht, aber wenn man was erreichen will, dann sollte man auch Herausforderungen annehmen. Also ging es im März das erste Mal hin. Leider hatten wir keinen Erfolg. Dadurch aber nicht entmutigt geht es also Donnerstag los ans Wasser. Aber nicht an die Spots, die wir schon kannten. Ich hatte eine Woche zuvor vom Sandstrand aus zwei Karpfen gesehen. Also hat sich Dennis die Tiefenkarte etwas genauer angeschaut und mich überredet sich an eben diese Stelle zu setzen. Also geht’s los. Ich hole Dennis gegen 16 Uhr ab und es geht nach einem Einkauf ab ans Wasser. Das aufbauen des Camps und der Ruten dauert mal wieder etwas länger. Nachdem das endlich geschafft ist, gibt es erstmal einen Wein. Passend zum Feierabend beginnt es auch zu regnen. Das stört uns nicht weiter, haben ja ein großes Zelt. Am nächsten Morgen gibt es erst mal gegen 7 Uhr einen schönen Kaffee. Danach muss ich leider nochmal für ein paar Stunden das Wasser verlassen. Aber Dennis hält ja die Stellung. Um 17 Uhr bin ich dann aber auch wieder da. Mit im Gepäck neue Korda Schuhe und eine Fox Mütze für Dennis. Natürlich habe ich auch an das Hackfleisch für unser Chilli gedacht. Es muss ja schließlich auch auf das leibliche Wohl geachtet werden. Leider regnet es immer noch. Am Abend besuchen uns noch Tom & Familie für einen kleinen Plausch am Wasser. Später verziehen sich auch langsam die Wolken am Himmel und es wird eine fast wolkenlose Nacht. Der Samstag begrüßt uns mit Sonne und auflandigem Wind. Aber bevor ich das richtig wahrnehmen kann begrüßt mich ein mürrisch dreinschauender Dennis. Die ersten Worte, die ich von ihm an diesem Morgen zu hören bekomme sind :“Ich habe echt eine Krawatte!“ Er ist mürrisch, schließlich hat er seine Hoffnungen auf diesen Platz gesetzt und ja schon seid einiger Zeit eine Pechsträhne. Nach dem morgendlichen Kaffee zieht er dann auch gleich los um einen anderen Spott zu finden, den er anwerfen kann. Nach 1-2 Stunden spotten findet er dann das gesuchte Plateau. Aber kaum hat er mir von seinem Erfolg erzählt und schöpft neue Hoffnung, kommt ein Angler an, der sich zwischen den Spott und unser Camp setzt. Nachdem Dennis seinen Frust in einer vollen Kuksa mit Wein ersoffen hat, entscheiden wir uns neu auszuwerfen und an der hinteren Kante auf ca 5,5-6 Metern Tiefe zu fischen. Da wir an den Tagen zuvor Probleme mit Reierenten hatten (die haben uns unser ganzes Futter sofort wieder weggefressen) verzichten wir ab heute auf Partikel. Wir füttern nur noch Boilies und Halibutpellets. Unser Plan geht auf. Die Enten lassen uns in Ruhe und wir haben einen ruhigen Spott. Wir sitzen gerade bei einer Tasse wein vorm Zelt zusammen, als mein Micron zwei mal piept. Unsere Aufmerksamkeit wird nun auf meine linke Rute konzentriert. Ca. 10 Sekunden später gibt es noch einmal 3 pieper und ich gehe langsam auf das Rod Pod zu. Ich habe noch nicht die Hälfte zu meinem Pod zurückgelegt…. PIIIIIIIIIIEEEEEPPPP! VOLLRUN. Ich sehe die Rolle abspulen, renne zur Rute und nehme den Kampf an. Ich habe einen kampfstarken Gegner. Dennis steht mittlerweile im Wasser um den Carp zu keschern. Teamarbeit halt! Nach einem kurzen Kampf ist er im Kescher. Jackpot! Es ist ein schöner Schuppi. Kein Riese, aber schön anzusehen. Er hat markante Merkmale. Diesen Fisch erkenne ich nächstes mal wieder!   Nach einem kurzen Fotoshooting setzen wir ihn vorsichtig wieder zurück in sein Element. Jetzt erstmal zurücklehnen und über den gefangenen Fisch und die Umstände sprechen. Er hat auf einen Ananas Pop Up an einem Chod-Rig gebissen. Natürlich warten wir ab nun jederzeit auf einen Biss. Die Karpfen sind ja offensichtlich da, also warum nicht ein zweiter Run. Es bleibt aber ruhig und auch in der Nacht auf Sonntag ertönen unsere Bissis nicht. Eigentlich war geplant am Sonntag gegen 9 Uhr das Camp abzubauen und den Heimweg anzutreten. Aber gestern hat der Karpfen auch erst um 16 Uhr gebissen. Der Wind steht immer noch auflandig und die Sonne kämpft sich ab und zu einen Weg durch die Wolken. Eigentlich optimale Bedingungen. Also entscheiden wir uns bis ca. 15 Uhr zu bleiben. Doch die Pieper bleiben still. Also geht’s um 15 Uhr ans einpacken. Als letztes kommen die Ruten dran. Die Abhakmatte ist schon ausgeleert und zum trocknen hingestellt. Ich bringe gerade den Kescher nach oben als ich einen kurzen Piepser höre und Dennis ruft, dass er einen Run hat. Ich blicke mich ungläubig um und sehe Dennis beim Drill. Also ab in die Waatstiefel und ins Wasser um den fisch zu Keschern. Nach einem guten Drill zeigt sich der Buckel eines Spieglers an der Wasseroberfläche. Wir können ihn sicher landen und laden ihn zu einem Fototermin ein. Dann noch kurz wiegen. Die Waage bleibt bei 17,2 KG stehen. GEIL!!!     Er hat wahrlich in der letzten Minute gebissen. Also liegt es auf der Hand: Wir taufen ihn auf „Last Minute“. Nun wird zuende eingepackt und es geht nach Hause. Fazit: Es war eine geile Session. Sie hatte Höhen und Tiefen, aber am Ende konnten wir zwei schöne Fänge verbuchen und Dennis hat seine Pechsträhne abgelegt. Die Zeit in der Natur und am Wasser ist mal wieder viel zu schnell vorbei gegangen. Aber wir kommen wieder!!!

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Herbstsession Nr.1 am Hausgewässer 2015

Eher spontan als lange geplant entscheide ich mich mit Tom zusammen eine Session übers Wochenende an meinem Hausgewässer zu machen. Die Wassertemperatur stimmt, der Luftdruck auch. Was nicht so perfekt ist, das sind die Wetterbedingungen. 8 Stunden Sonne am Tag… Lieber hätte ich bewölkten Himmel. Außerdem kommt der Wind nicht durchgehend aus einer Richtung sondern dreht immer wieder. Keine perfekten Umstände für die Wahl des richtigen Spottes. Naja, man kann nicht alles haben. Wir wählen uns also einen Spot aus, der uns geeignet scheint. Dort füttern wir am Donnerstag schon mit Mais, Boilies und Fischmehl vor. Nur geringe Mengen. Wir wollen nicht zu viel Futter ins Gewässer kippen… Am Freitag wird der Wagen gepackt und eingekauft. Dann geht’s ab ans Gewässer, wo Tom mich schon erwartet. (Er hat früher Feierabend gemacht und schon mal die Ruten aufgebaut) Also Markerrute raus und die Kanten finden. Und dann immer schön eine Rute nach der anderen platzieren. Nochmal ein bisschen Futter mit der Spomb drüber und ein paar Boilies mit der Zwille und gut ist. So verfahren wir mit allen 4 Ruten und setzen dabei auf Teamarbeit. Wir benutzen überall die Crank Hooks von Korda und fischen überall Schneemann. Sinker und halben Pop Up. Gegen 19 Uhr sind wir dann endlich fertig und kümmern uns die nächste STD. ums aufbauen des Camps. Nun kann’s losgehen! Auf auf ihr Carps, lasst uns nicht warten! 😉 Da dieses Jahr nicht gerade unser bestes Jahr war, wenn es sich um den Fang von Karpfen dreht, sind die Hoffnungen groß. Nach einem schönen Glas Whiskey und einem knappen Abendbrot legen wir uns auf die Liegen und dösen ein. Plötzlich werde ich von dem grellen Sound des Receivers geweckt. Wir beeilen uns aus dem Zelt und zur Rute zu kommen. Nach einem ersten kurzen Kampf wird die Schnur plötzlich locker: „Was ist los?? Ist der Fisch ab??“ fragen wir uns. Aber Glück gehabt. Endlich ist die Fühlung zum Fisch wieder da. Das Keschern klappt reibungslos und wir freuen uns über einen sehr schönen 15Pfd Schuppi. Nun kurz Fotos machen und wieder ab in die Freiheit.   Total Happy bestücken wir die Rute wieder neu und platzieren sie ca einen halben Meter tiefer auf ca. 4m. Wieder ein bisschen Futter über den Platz und weiter kann es gehen. Nachdem wir den Fang ausführlich diskutiert haben geht es wieder ab in die Falle. Schließlich ist es mittlerweile 1 Uhr und man will ja fit für den Nächsten sein. Und wieder: um 8 Uhr morgens reißt uns der Dauerton des Mxr+ aus dem Schlaf. Der Drill beginnt und der Carp nimmt und nimmt Schnur. Er ist fast nicht zu stoppen. Doch so nach und nach gewinnen wir die Oberhand! Nach einem anständigen Kampf ist er endlich im Kescher. Ich traue meinen Augen kaum als ich ihn auf die Abhakmatte hebe. Das ist ein ganz großer Spiegler denke ich mir! Das Wiegen zeigt, ich habe Recht!!! Der Zeiger bleibt bei 19,7kg stehen. Nun wird noch kurz der Wiegesack gewogen:600g. Er hat also ein unglaubliches Gewicht von 19,1kg=38,2Pfd. WAHNSINN!!! Nach dreistündigem Hältern ist die Sonne endlich soweit aufgegangen um ein paar Fotos zu machen. Und genau bei den Fotos passiert es. Es sind erst 3<4 gemacht, da hat der Carp keine Lust mehr Luft zu atmen. Er schlägt 1mal, 2mal,3mal um sich und weg ist er. Wieder in seinem Element. Schade das es nicht mehr Fotos geworden sind. Aber so wichtig ist das ja auch gar nicht. Dieses Tier gefangen zu haben und es im Arm gehalten zu haben reicht mir schon völlig aus. Der folgende Tag und die nächste Nacht ergeben leider nichts mehr. Also wird schon um 8 Uhr am Sonntag morgen eingepackt und es geht wieder ab nach Hause. Fazit: Es war eine super schöne Session. Ich habe meinen PB geknackt und einen schönen Schuppi fangen können. Was will ich mehr? Auf jeden Fall werde ich bald wieder kommen!!!

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Oktobersession 2014

Nachdem ich das letzte Wochenende an der Außenalster geblankt habe, wollte ich es dieses Mal woanders versuchen. Am Montag fahren Dennis und ich also schon anfüttern. Für diese Session haben wir Mais, Weizen, Tigernüsse und Hanf gekocht. Angefüttert wird mit einem Mix aus Mais, Weizen, Tigers, Pellets, Fischmehlen und Boilies. Da wir erst Mittwoch wieder anfüttern wollen, kippen wir gleich 30l Partikel an unsere Spots. (Das Anfüttern geschieht natürlich vom Boot aus) Wir haben uns dazu eine Kante ausgesucht, wo der Grund von 2m auf 8m abfällt. Der Boden ist mit Muscheln übersäht. Also eine perfekte Stelle für die Carps. Da wir dort noch nicht oft gefischt haben, kennen wir leider die üblichen Wege der Karpfen noch nicht, sind aber dennoch zuversichtlich. Außerdem haben andere Karpfenangler, welche kurz zuvor in der Nähe gefischt haben, relativ gute Ergebnisse erzielt. Da Dennis Freitag noch einen Termin hat und somit erst am selbigen Tage gegen 16 Uhr zu mir stoßen kann, angle ich von Donnerstag auf Freitag mit einem Bekannten. Natürlich haben wir den Wagen schon am Donnerstag voll beladen. Nachdem ich unser Camp aufgebaut habe (das Tackle habe ich größtenteils mit dem Boot hin geschafft), beschäftige ich mich mit dem Aufbau der Ruten und dem Auslegen derselben. Gegen 00:30 Uhr bekomme ich den ersten Biss auf meiner rechten Rute. Ich springe aus meinem Bivvy und sehe, dass es ein Fallbiss ist. Nach kurzer Prüfung nehme ich Kontakt zu dem Fisch auf und schlage an. Ich merke sofort, dass es kein Brassen sein kann, da dieser nicht so viel Wiederstand leisten würde. Es ist ein kleiner Schuppi. Ca. 10-12 Pfd schwer. Genau kann ich das nicht sagen, weil ich drauf verzichte ihn zu wiegen. Er hat eine golden-braune Färbung mit einer Pigmentstörung an der hinteren Flosse, welche sich durch einen rötlichen Touch bemerkbar macht. Es ist ein wunderschönes Tier. Nach dem erneuten auslegen der Rute beginnt wieder das Warten. Leider tut sich diese Nacht nichts mehr. Am Morgen verabschiedet sich mein Bekannter ca. gegen 6 Uhr. Ich benutze die Morgenstunde um erneut nochmal auszulegen. Um 16 Uhr kommt dann Dennis zum Camp. Nachdem er seine Ruten aufgebaut hat legen wir unsere Angeln allesamt aus. Nach dieser Beschäftigung wird es langsam dunkel. Irgendwann bekommt Dennis einen Fallbiss auf seiner rechten Rute. Er haut an und merkt einen kleineren Carp am Haken. Leider hat er das Pech, dass dieser sich irgendwo verfängt. Nachdem er ins Boot gestiegen ist und das Blei wieder frei bekommen hat, ist der Karpfen leider ab. Am nächsten Tage legen wir wieder früh morgens die Angeln aus, da wir ein Krabbenproblem haben müssen wir das relativ oft tun. Gegen 12 Uhr fahre ich mit dem Auto los um ein paar Besorgungen zu machen. Als ich wieder komme sehe ich Dennis gerade eine Angel neu beködern. Ich gehe hin und er teilt mir mit, dass er soeben einen 30Pfd Spiegler zum Landgang überredet habe. Ich glaube ihm natürlich zuerst kein Wort, aber als er mir dann die Waage zeigt und den Karpfensack im Wasser, glaube ich es und wünsche ihm ein dickes Petri! Ich find es schade, dass ich nicht bei dem Drill dabei war. Dieser hat, laut Dennis, ca 10-15 Minuten gedauert und der Carp hat wirklich gut gekämpft! Natürlich freue ich mich mit Dennis über den schönen Fisch, zumal es Dennis ‘erster 30Pfünder ist und somit sein zweit größter Fisch (Er hat einen 44Pfd gefangen und dann noch einen 27Pfd, aber keinen dazwischen). Nun will ich auch unbedingt noch einen fangen. Es überkommt mich ein übler Anfall von Fischneid 😉   Nachdem wir ein paar schöne Fotos gemacht haben, wird er wieder in die Freiheit entlassen. Nun warte ich fieberhaft auf einen Biss. Später am Nachmittag bekomme ich dann einen Fallbiss an meiner linken Rute. Ich warte noch ab und beobachte misstrauisch die Blesshühner, welche sich an meinem Spot tummeln. Nachdem ich einige Male den Swinger wieder hochgestellt habe und er jedes Mal kurz danach wieder runter kam, nehme ich Kontakt auf und schlage an… Nun drehe ich die Schnur ein. Es ist ein merkwürdiges Gefühl… Irgendwas habe ich auf jeden Fall dran, denn es ist schwerer als normal. Manchmal verspüre ich auch ein zappeln. Als es dann an die Oberfläche kommt traue ich meinen Augen nicht. Es ist ein Blesshuhn…   Der Haken hat sich hinter seinem Flügel verhakt und die Schnur ist ihm einmal um den Hals gewickelt. Dennis macht es los und übergibt es mir fürs Fotoshooting. Zum Glück hat es das Blesshuhn relativ gut überstanden. Und da es ja beim Karpfenangeln Catch & Release heißt, so handle ich natürlich auch in diesem Falle danach. Am Abend habe ich noch 2 weitere Fallbisse, bei denen es sich um Brassen handelt. Weiter tut sich diese Nacht leider nichts. Am Sonntag packen wir also gegen 14 Uhr zusammen, verfrachten unser Tackle aufs Boot und machen uns auf den Heimweg. Fazit: Es war eine schöne Session in der das Wetter uns auch gut gesinnt war. Leider hat es ein bisschen an Bissen und somit auch an den Fängen gemangelt. Aber immerhin konnte Dennis einen schönen Spiegler überlisten. Die Session hat sich auf jeden Fall gelohnt!   Die Dove Elbe ist ein abwechslungsreiches Gewässer mit vielen verschiedenen Bodenbeschaffenheiten usw. Es ist aber schwer einen guten Spot zu finden, an welchem der Angeldruck nicht so hoch ist. Außerdem sind oftmals die Bootfahrer ziemlich störend, da sie keinerlei Rücksicht auf uns Angler nehmen. Absenken ist Pflicht!!! Im Sommer sollte daher das Angeln an der Doven Elbe vermieden werden. In den kälteren Monaten nimmt die Schifffahrt auf dem Gewässer ab und es ist somit einfacher und entspannter dort zu angeln. Es sind auf jedenfall schöne Karpfen in der Doven Elbe. Auch sehr kapitale Fische sind vorhanden und insofern lohnt es sich das Gewässer weiterhin im Auge zu behalten und dort auch sein Glück zu versuchen.

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